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Urlaub trotz Corona: So ist die Lage in den wichtigsten Reiseländern

Urlaub trotz Corona: So ist die Lage in den wichtigsten Reiseländern


Die Corona-Infektionszahlen steigen fast überall weiter an. Trotzdem planen einige bereits ihren nächsten Urlaub. Ein Überblick über die aktuelle Situation in einigen Urlaubsländern.

Überblick

Zum 30. September hat die Bundesregierung die pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder weltweit zwar aufgehoben. Trotzdem gelten unzählige Urlaubsregionen als Corona-Risikogebiete und für viele Länder gilt auch weiterhin eine Reisewarnung. Gleichzeitig zählt Deutschland selbst mittlerweile zu den Risikogebieten. Reisen innerhalb des Landes sind durch Beherbergungsverbote nicht mehr möglich und wer ins Ausland reist, muss in vielen Fällen mit einer Quarantänepflicht oder Einreiseverboten rechnen. Doch wie ist die Lage in den Urlaubsländern? Ein Überblick (Stand: 8. Januar 2021): Wo gilt kein Einreiseverbot? Muss ich nach dem Urlaub in Quarantäne? Welche Corona-Maßnahmen gelten?

Dieser Text wurde zuletzt am 8. Januar 2021 aktualisiert und bezieht sich nur auf eine kleine Auswahl von Urlaubsländern. Alle aktuellen Informationen zu Grenzöffnungen und Reisewarnungen finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. 

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Karibik – Kuba

Auf Kuba gibt es derzeit offiziell nur wenige Corona-Neuinfektionen, die meisten in Havanna. Deshalb sind auch alle internationalen Flughäfen für den Tourismus geöffnet. Ab 10. Januar müssen Sie allerdings einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn Sie nach Kuba reisen. Zudem müssen Sie nach der Ankunft einen weiteren PCR-Test machen und das Ergebnis in einer Quarantäne abwarten. In Kuba selbst sind einige Reisemöglichkeiten beschränkt und es kann zu Engpässen bei Lebensmitteln oder Medikamenten kommen. Im gesamten öffentlichen Raum gilt eine Maskenpflicht. 

Madeira

Vor Reisen nach Portugal wird zwar gewarnt, von der Reisewarnung ausgenommen ist allerdings Madeira. Zwar steigen auch dort die Infektionszahlen, doch noch gibt es keine Einreisebeschränkungen für Deutsche. Sie müssen lediglich Angaben zu Ihrer Reise und Ihrer Person machen und es gibt Temperaturmessungen bei der Einreise, Madeira fordert zusätzlich einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Madeira hat auch seinen Hafen wieder für Kreuzfahrtschiffe und kleine Freizeitschiffe geöffnet. Auf der Insel gelten allerdings bis vorerst 15. Januar nächtliche Ausgangssperren zwischen 23 und 5 Uhr. Versammlungen und Feste sind auf maximal fünf Menschen begrenzt. 

Seychellen

Momentan steigen die Infektionszahlen zwar auch auf den Seychellen, allerdings gibt es bisher noch keine offizielle Reisewarnung. Sie können dorthin reisen, wenn Sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Zusätzlich müssen Sie eine Unterkunft sowie eine Reisekrankenversicherung nachweisen und sich nach Anreise zehn Tage in Quarantäne begeben. Auch auf den Seychellen gibt es einen Lockdown: Restaurants, Geschäfte, Schulen, Spas und viele Freizeiteinrichtungen bleiben bis mindestens 13. Januar geschlossen. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen von Urlaubern nicht genutzt werden und es gilt fast überall in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht. 

Griechische Inseln 

Das Auswärtige Amt hat für viele Landesteile Griechenlands eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen, die allerdings noch nicht für die griechischen Inseln gilt. Wenn Sie nach Griechenland reisen, wird bei Ankunft ein Corona-Schnelltest durchgeführt, im Anschluss müssen Sie in eine dreitägige häusliche Quarantäne. Zudem wird ein Onlineformular bis spätestens 24 Stunden vor der Anreise eingefordert. Auch in Griechenland gilt noch bis mindestens 11. Januar ein landesweiter Lockdown, die Wohnung oder auch das Hotel dürfen nur noch unter Angabe spezieller Gründe verlassen werden. Zudem gilt eine Maskenpflicht in allen öffentlichen geschlossenen Räumen sowie überall im Freien. 

Mauritius

Bisher war Mauritius von der Corona-Pandemie weniger betroffen. Seit dem 1. Oktober 2020 wurde daher auch die Einreisesperre für Ausländer zumindest teilweise aufgehoben. Seither dürfen Sie zumindest dann dort Ihren Urlaub verbringen, wenn Sie mehr als 14 Tage Aufenthalt geplant haben. Bei Einreise wird ein negativer Corona-Test eingefordert, der nicht älter als sieben Tage sein darf, dann folgt eine 14-tägige Quarantäne sowie zwei weitere Tests. Im Land selbst gibt es dafür keine Corona-bedingten Einschränkungen, allerdings gibt es in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht. 

Bretagne und Korsika 

Zwar gilt für Frankreich eine Reisewarnung sowie die Einstufung als Risikogebiet, davon ausgenommen sind allerdings die Bretagne und Korsika. Denn dort wird die Zahl der Neuinfektionen von 50 auf 100.000 Einwohner nicht überschritten. Frankreich kontrolliert seine EU-Binnengrenzen zwar wieder, die Einreise ist aber trotzdem problemlos möglich. Allerdings gilt in ganz Frankreich eine Ausgangssperre zwischen 20 und 6 Uhr, Restaurants, Museen, Vergnügungsparks und viele andere öffentliche Orte sind geschlossen und es gilt eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Räumen. Wenn Sie nach Korsika reisen, ist zudem ein negativer Corona-Test sowie eine schriftliche Erklärung dazu erforderlich. 

Thailand

Auch wenn in ganz Thailand wieder Corona-Infektionen auftreten, bleiben die Zahlen im internationalen Vergleich relativ gering. Deshalb gibt es auch keine Reisewarnung. Zudem ist die Einreise für Deutsche wieder erlaubt, Sie benötigen dafür allerdings eine Sondergenehmigung, die Sie online über die thailändische Auslandsvertretung beantragen können. Hinzu kommt die Pflicht einer 14-tägigen Quarantäne und eines Tests. Zudem sollten Sie beachten, dass in Thailand der Notstand ausgerufen wurde und teilweise starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen wurden.  

Published at Sun, 10 Jan 2021 11:47:54 +0000