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Kreuzfahrten kehren zum Normalbetrieb zurück: Nach Corona-Beschränkungen

Kreuzfahrten kehren zum Normalbetrieb zurück: Nach Corona-Beschränkungen

Zurück zum Normalbetrieb: Wo die Corona-Regeln an Land entfallen, ziehen auch die Kreuzfahrt-Reedereien mit.
Zurück zum Normalbetrieb: Wo die Corona-Regeln an Land entfallen, ziehen auch die Kreuzfahrt-Reedereien mit. (Quelle: jgroup/getty-images-bilder)

Corona-Tests sind vor einer Hochsee-Kreuzfahrt in unterschiedlicher Ausprägung weiterhin nötig, abhängig von nationalen Vorschriften in den jeweiligen Abfahrtsländern. Nur sehr selten finden diese Tests allerdings noch direkt bei der Einschiffung im Hafen statt. Vielmehr müssen die Passagiere einen negativen Antigentest-Nachweis zur Einschiffung mitbringen.

Und keine Überraschung: Genau wie an Land gibt es auch an Bord Corona-Fälle. Ganz ohne Schwierigkeiten geht es noch nicht, wie beispielsweise die Abweisung der „Mein Schiff Herz“ im marokkanischen Tanger am 7. Juni zeigt. Laut lokalen Medienberichten durfte das Schiff mit 1.785 Passagieren und 640 Crew-Mitgliedern dort wegen 26 Corona-Fällen an Bord nicht einlaufen.

Kreuzfahrtschiffflotten weitgehend wieder im Dienst

Immer mehr Reedereien meldeten in den vergangenen Wochen: „Alle Schiffe sind wieder in Dienst.“ Die komplette Flotte ist wieder aktiv bei Azamara, Carnival Cruise Line, Cunard, Disney Cruise Line, Hapag-Lloyd Cruises, MSC, NCL, Oceania, Phoenix Reisen, Ponant, Regent Seven Seas Cruises, Royal Caribbean International, Seabourn, Silversea, Star Clippers und TUI Cruises.

Fast am Ziel ist AIDA, wo mit der AIDAvita nur noch eines der dreizehn Schiffe nicht fährt. Bei Costa steht der Neustart der Costa Serena am 14. Juli 2022 in Japan und der Costa Favolosa am 9. Oktober 2022 im Mittelmeer aus. Bei Celebrity Cruises ging mit der Celebrity Infinity am 25. Juni 2022 das letzte Schiff wieder in Dienst.

Bei Holland America Line startete die Westerdam wieder am 12. Juni 2022. Die Volendam soll im September folgen, sie dient derzeit in Rotterdam als Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge. Princess Cruises hat noch drei Schiffe außer Dienst, von denen die letzte – die Sapphire Princess – für einen Neustart am 24. September 2022 vorgesehen ist.

Personalknappheit und unsichere Lieferketten

Die Reedereien konzentrieren sich nun vor allem darauf, Service und Qualität zurück auf den Standard von vor der Pandemie zu bringen. Denn ganz reibungslos funktioniert das logistisch anspruchsvolle Kreuzfahrtgeschäft noch nicht. Personalknappheit und Schwierigkeiten bei Lieferketten streuen Sand ins Getriebe der Branche.

Auch wenn es auf den meisten Kreuzfahrtschiffen nur noch wenige offene Stellen bei der Crew gibt, bleibt es für die Reedereien doch eine Herausforderung, weiterhin gut ausgebildete Crews zu finden. Wie auch in der Hotellerie an Land haben sich viele ehemalige Mitarbeiter während der Pandemie neue Jobs gesucht und kehren nicht zurück.

Und so ist auf manchen Seereisen noch nicht alles wieder wie vor der Pandemie – beispielsweise haben einzelne Restaurants geschlossen, Bars verkürzen ihre Öffnungszeiten und Ähnliches.

Mangel an Guides und Busfahrern

Auch die Anbieter von Landausflügen leiden unter Personalnot. Nicht immer stehen genug Guides, Busfahrer und anderes Personal in ausreichender Zahl zur Verfügung. Doch auch hier normalisiert sich die Situation zusehends.

Published at Fri, 01 Jul 2022 11:06:46 +0200